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Nachhaltigkeit bei uns: Wurzeln in der Region – Verantwortung für die Zukunft

Nachhaltigkeit ist für uns in der Gärtnerei Böck kein Modewort, sondern seit Generationen gelebte Verantwortung gegenüber Natur, Mensch und Region. Als familiengeführter Betrieb im Münchner Grüngürtel setzen wir auf eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie – von ressourcenschonenden Anbaumethoden über kurze Transportwege bis hin zu sozialem Engagement.

Nachhaltige Anbaumethoden

Wir in der Gärtnerei Böck arbeiten jeden Tag daran, unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Ein zentraler Bestandteil unserer nachhaltigen Arbeitsweise ist unser modernes Tomatenhaus, das wir mit einem innovativen Energiemanagement betreiben. Die dafür benötigte Wärme gewinnen wir aus unserer 625 kW starken Biogasanlage, die wir bereits 2006 gemeinsam mit vier landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region errichtet haben. 2012 haben wir die Anlage erweitert. Heute produzieren wir damit täglich 1,1 Megawatt Strom und 1,2 Megawatt Wärmeenergie.


Die bei der Energieerzeugung entstehende Abwärme nutzen wir zu 100 % in unserem Betrieb. Sie wird in einem 3,7 Millionen Liter großen Wassertank gespeichert und gelangt von dort genau dann zu unseren Pflanzen, wenn sie sie benötigen. Diese nachhaltige Energienutzung reduziert den Bedarf an fossilen Brennstoffen erheblich und schont so unsere Umwelt. 


Auch den CO₂-Ausstoß der Anlage machen wir uns zunutze: Anstatt ihn in die Atmosphäre abzugeben, setzen wir ihn gezielt zur Düngung unserer Tomaten ein. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, der Ressourcen spart und Emissionen vermeidet. 


Unsere Tomaten sind komplett unbehandelt. Statt chemischer Mittel setzen wir auf die Unterstützung von Nützlingen, die für die natürliche Bestäubung und die Schädlingskontrolle sorgen. Und nicht nur bei unseren Tomaten verzichten wir, wo immer es möglich ist, auf chemische Pflanzenschutzmittel. Wir verwenden überwiegend biologische Dünger und sorgen damit für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen.


Regionaler Anbau - Kurze Lieferwege

Regionalität steht bei uns im Mittelpunkt. Unser Anbau beginnt direkt hier vor Ort: Wir säen die Samen in unseren eigenen Gewächshäusern aus und ziehen die Jungpflanzen mit viel Sorgfalt groß. Erst wenn unsere Kräuter und Gemüse reif sind, verlassen sie unseren Betrieb – und das ausschließlich zur direkten Auslieferung an unsere Kundinnen und Kunden. Dabei setzen wir auf unsere firmeneigenen Fahrzeuge. Lange Transportwege oder aufwendige Zwischenlagerungen entfallen bei uns vollständig.


Das spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch CO₂. Denn kurze Lieferwege tragen erheblich dazu bei, den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu minimieren, der sonst bei langen Transportketten anfällt. Durch unsere regionale Vermarktung verringert sich die Umweltbelastung deutlich – ein klarer Vorteil für Klima und Natur.


Darüber hinaus engagieren wir uns aktiv für den Erhalt des „Münchner Grüngürtels“. Gemeinsam mit rund 100 anderen landwirtschaftlichen Betrieben bewirtschaften wir Flächen, die für die Region sowohl ökologisch als auch landschaftlich von großer Bedeutung sind. Auf insgesamt 90 Hektar unserer Freilandflächen bauen wir Gemüse im Einklang mit den Jahreszeiten an: frische Salate, Schnittkräuter, verschiedene Kohlarten, Fenchel, Stangensellerie, Radicchio und vieles mehr. Diese Flächen sind nicht nur die Grundlage für gesunde, regionale Ernährung, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche heimische und teils bedrohte Tierarten.


Unser regionaler Anbau und die kurzen Lieferwege fördern nicht nur die Umweltverträglichkeit, sondern stärken auch die regionale Wirtschaft. Denn sie schaffen und sichern Arbeitsplätze direkt hier vor Ort.

Plastikfrei und unverpackt: Mehrwegkisten und Papierverpackung

Auch bei Verpackung und Transport setzen wir konsequent auf Nachhaltigkeit. Unsere eigenen Produkte liefern wir grundsätzlich plastikfrei aus. Frische Salate, Kräuter und Gemüse kommen in stabilen Mehrwegkisten direkt zu unseren Kundinnen und Kunden. Nach der Lieferung nehmen wir die Kisten wieder zurück, reinigen sie gründlich und setzen sie für die nächste Auslieferung erneut ein.


Empfindliche Waren verpacken wir in nachhaltigen Papierbeuteln. Diese bestehen zu 100 % aus Zellulose-Frischfasern und sind durch ihre spezielle Verarbeitung feuchtigkeitsresistent. Unsere atmungsaktiven Papiertüten halten Obst, Gemüse und Kräuter länger frisch und sind zudem recyclingfähig, biologisch abbaubar und kompostierbar. Damit bieten wir eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoffbeuteln – ohne Kompromisse bei Qualität oder Haltbarkeit.


Für kühlpflichtige Produkte verwenden wir wiederverwendbare Transporttaschen mit Kühlakkus. Diese geben wir nach der Lieferung zurück in unseren Betrieb, reinigen sie sorgfältig und nutzen sie bei der nächsten Auslieferung wieder. So vermeiden wir unnötigen Verpackungsmüll und leisten einen weiteren Beitrag zum Umweltschutz.


Auch bei zugekauften Produkten achten wir darauf, soweit wie möglich auf Plastik zu verzichten. Nur bei besonders empfindlichen Waren, bei denen es für die Frische und Haltbarkeit notwendig ist, greifen wir noch auf Kunststoffverpackungen zurück. Wo immer es sinnvoll und möglich ist, bleiben wir plastikfrei.

Soziale Nachhaltigkeit: Familienbetrieb mit Tradition

Wir sind ein Familienunternehmen in vierter Generation, fest verwurzelt in Neufarn bei München. Als regionaler Arbeitgeber schaffen und sichern wir Arbeitsplätze direkt in unserer Heimatregion. Dabei fördern wir das handwerkliche Können unserer Mitarbeitenden und arbeiten eng mit anderen lokalen Betrieben zusammen, um die regionale Wirtschaft zu stärken. Als traditionsreicher Familienbetrieb legen wir großen Wert darauf, das gärtnerische Handwerk zu bewahren und weiterzugeben. Durch unsere regionale Produktion und die direkte Vermarktung unserer Produkte bleiben Wertschöpfung und handwerkliches Know-how in der Region – so stärken wir die lokale Wirtschaft und fördern nachhaltige Strukturen.


Ein wichtiger Bestandteil unserer sozialen Nachhaltigkeit ist die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen. Wir unterstützen Kindergärten in der Region mit kostenlosen Hochbeeten, die wir mit Pflanzen aus unserer Gärtnerei bestücken. Unser Team hilft nicht nur beim Aufbau vor Ort, sondern vermittelt den Kindern auch spielerisch Wissen über Gemüseanbau, nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung. So fördern wir schon bei den Kleinsten das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit der Natur.


Darüber hinaus engagieren wir uns in der Zusammenarbeit mit Regenbogen Arbeit, einer sozialen Initiative, die Menschen mit psychischen oder physischen Einschränkungen sowie Langzeitarbeitslosen sinnvolle und angepasste Arbeitsplätze bietet. Für uns ist das gelebte soziale Verantwortung – und ein wichtiger Teil unserer Philosophie, Nachhaltigkeit nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich umzusetzen.